FAQ - Proflyer

Welche Fragen haben Proflyer an uns?

Hilft mir das Bodyflying bei meiner Fallschirmspringer-Ausbildung?

In unserem Windtunnel erfolgt eine realistische Freifall-Simulation. Die Positionen und die Bewegungen sind exakt die gleichen wie während der Freifall-Phase eines Fallschirm-Sprungs. Als spezielles, AFF-begleitendes Training, können die stabile Körper-Position, kontrollierte Drehungen, sicheres Ablesen des Höhenmessers sowie das Fliegen in Pull-Position trainiert werden.

Durch das AFF-begleitendes Training wird erreicht, das bei den "richtigen" Fallschirm-Sprüngen weniger Stress auftritt. Weniger Stress bedeutet auch, mehr Spaß für Schüler und Lehrer!

Der Tunnel ist nicht geeignet um Saltos für das AFF Programm zu üben oder um Stabilisierungsübungen zu machen! Der Raum ist begrenzt und um solche Manöver zu fliegen, braucht man viel Erfahrung.

Ich habe 600 Sprünge und kann sehr gut sitzen und stehe stabil auf dem Kopf, ist der Tunnel schnell genug, dass ich Sitfly und Headdown fliegen kann?

Wir erreichen in unserem Windtunnel Geschwindigkeiten von über 280 Stundenkilometern. Dies ist völlig ausreichend, um alle Freefly-Körperpositionen zu trainieren.

Kann ich mit meiner eigenen Kombi fliegen?

Ja, die eigene Kombi und ein eigener Helm kann bei uns geflogen werden, allerdings darf keine Kamera montiert sein.

Was passiert wenn ich die Kontrolle verliere?

Auch Pro-Flyer sind bei uns nie allein im Windtunnel. Ein erfahrener Instruktor, der genau für solche Situationen speziell ausgebildet wurde, ist immer zusammen mit dem Flieger im Tunnel und leistet Hilfestellung.

Reicht eine Stunde, um Sitfly zu lernen?

Das hängt davon ab, wie die Vorkenntnisse und die Konstitution sind. Wenn man die stabile Bauchlage, das kontrollierte Rückenfliegen und Transitions Bauch/Rücken beherrscht, kann man relativ schnell das "Sitzfliegen" lernen. Allerdings hängt die Zeit natürlich stark von der individuellen Lernfähigkeit und dem Talent ab.

Wie lange wird am Stück zeitlich geflogen?

Die Tunnelzeit wird normalerweise in Sessions á 2 Minuten aufgeteilt. Auf Wunsch und bei entsprechender Kondition können aber auch mehrere 2 Minuten-Sessions an einem Stück geflogen werden.

Braucht man einen Helm und Handschuhe im Tunnel?

Das Tragen eines passenden Helms ist aus Sicherheitsgründen erforderlich! Das Tragen von Handschuhe wird empfohlen, um eventuellen Hautabschürfungen vorzubeugen.

Ist es möglich gleich zu zweit zu fliegen?

Der Tunnel-Instruktor muss zuerst beurteilen, wie sicher das Flugverhalten der Flieger beim Einzel-Fliegen ist. Erst wenn der Instruktor zustimmt, können zwei Flieger zusammen im Windtunnel fliegen.

Hat der Windtunnel immer die gleiche Geschwindigkeit?

Die Windgeschwindigkeit im Tunnel hängt von 2 Faktoren ab, vom Gewicht des Fliegers und welche Fliguren geflogen werden. Der Controller regelt die Windgeschwindigkeit entsprechend den speziellen Erfordernissen des Fliegers. Flieger mit einem geringen Körpergewicht fliegen bei einer niedrigeren Windgeschwindigkeit als schwerere Gäste. Beim Fliegen in der Bauchlage wird weniger Geschwindigkeit benötigt als beim Fliegen in Rückenlage, beim Sitfly oder Headdown.

Ich habe eine schwarz getönte Sprungbrille. Ist es hell genug im Windtunnel, damit ich auch was sehen kann oder brauche ich eine glasklare Brille?

Bei Trainingsflügen oder bei der Teilnahme an einem Camp sollten die Flieger idealerweise glasklare Brillen tragen, damit der Instruktor die Augen des Fliegers sehen kann. Nur dann kann er beurteilen, ob der Flieger den Anweisungen folgen kann und ihn versteht.

Darf ich beim Fliegen meinen Schmuck und meine Uhr anlassen?

Nein, durch die hohe Windgeschwindigkeit können sich Schmuck und Uhren vom Flieger lösen. Dabei kann es zu Verletzungen des Fliegers bzw. zu Beschädigung der Tunnel-Technik kommen. Also, Schmuck und Uhren ablegen und Taschen komplett leeren!

Ist das Fliegen im Windtunnel sehr anstrengend? Hilft mir womöglich ein wenig Trockentraining im Fitnessstudio für Arm-, Bein- und Schultermuskulatur?

Für Ungeübte kann das Tunnelfliegen schon anstrengend sein, weil Muskeln belastet werden, die bei den meisten anderen Sportarten nicht sonderlich beansprucht werden. Training der Arm-, Bein- und Schultermuskeln kann nicht schaden. Aber beim Bodyflying kommt es nicht nur auf die Muskeln an, Beweglichkeit, Körpergefühl und Koordinationsvermögen sind genauso gefragt.

Ist es möglich, dass man beim Tunnelfliegen von einem zweiten Flieger (wie beim Tandem) gefilmt wird?

In unserem Tunnel ist es nicht notwendig, einen zweiten Flieger zum Filmen mit in den Tunnel zu nehmen. In der Tunneltechnik ist ein Video-System integriert, mit dem werden alle Tunnel-Sessions zu Briefing und Debriefing-Zwecken aufgenommen. Gegen eine Gebühr können wir jedem Flieger eine persönliche DVD oder ein USB-Stick erstellen.